Seit 1950 trifft bei Rasch Innovation auf Tradition.

Der Spezialmaschinenbau hat bei Rasch eine lange Tradition. 1950 schufen Wilhelm Rasch und sein Geschäftspartner Otto Römmling mit der Firmengründung die Basis für die RASCH Maschinenfabrik.
Mit nur fünf Mitarbeitern wurde in einer angemieteten Produktionshalle die erste Rasch Temperiermaschine gebaut.

Wilhelm Rasch, von Beruf Ingenieur, war bereits vor dem 2. Weltkrieg in seiner Heimatstadt Wernigerode als Betriebsleiter bei der Firma Lauenstein tätig gewesen. Diese produzierten Prozesstechnik rund um die Süßware, vornehmlich Temperiereinheiten, Kessel, Rührwerke, Pumpen und Hähne. Dieses Wissen brachte er in die neu gegründete Firma ein. Otto Römmling, im Harz noch als Lehrjunge tätig, stieg als Juniorpartner in die gemeinsame Unternehmung ein.

Schon bald wurde das Produktionsprogramm erweitert. Ab 1952 stellte Rasch bereits Verpackungsmaschinen der TypenreiheRP sowie Pumpen und Schokoladenhähne her. 

Gerade im Bereich der Verpackungsmaschinen konnte die Wilhelm Rasch Spezialmaschinenfabrik schnell Maßstäbe setzen, insbesondere im Bereich der Hohlkörperverpackung für Schokoladenprodukte. Durch die Vielfalt der Verpackungsartenhaben sich die Rasch Ver-packungsmaschinen inzwischen bei vielen Süßwaren- und Nonfood-Produzenten einen Namen gemacht.

Bereits in den 1980er Jahren traten mit Wilhelm Kurt Rasch und Helmut Römmling Vertreter der zweiten Generation in den Betrieb und die Geschäftsleitung ein, so dass eine Kontinuität und ein reibungsloser Übergang gewährleistet waren. Nach wie vor befindet sich der Betrieb zum Teil im Besitz der Familien Rasch und Römmling.

Nach dem frühen, unerwarteten Tod von Wilhelm Kurt Rasch im Jahre 2008 übernahm dessen Tochter Sarah seine Firmenanteile und gestaltet seitdem aktiv die Firmenpolitik als Gesellschafterin mit. Helmut Römmling bleibt dem Hause nach seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft zum Jahresende 2009 auch weiterhin als Gesellschafter treu. Dritte Gesellschafterin ist Raschenkelin Tina Gerfer. Nach dem Ausscheiden ihres Onkels Wilhelm Kurt Rasch rückte sie in die Geschäftsführung auf. Den Gesellschafter und Geschäftsführungskreis verstärkt seit Mitte 2014 Robert Buchalik.

Heute sind am Standort in Köln-Bickendorf 67 Mitarbeiter und Auszubildende beschäftigt. Das Produktionsprogramm umfasst außer den Hohlkörperverpackungsmaschinen ebenfalls universelle und hochspezialisierte Wickelmaschinen.
Dabei liegt das Augenmerk nicht nur auf der Verpackungsmaschine allein, sondern umfasst auch komplette Verpackungsanlagen mit den unterschiedlichsten Zuführ- und Abtransportsystemen.

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